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www.lgrb-bw.de | 23.09.2019

Seismologische Untersuchung Waldkirchbeben (5.12.2004)


Seismologische Untersuchung des Waldkirchbebens vom 5.12.2004


Diplomarbeit von Natascha Benn

Herausgeber
Regierungspräsidium Freiburg - Abt. 9 Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau

Inhaltsübersicht

Am 5. Dezember 2004 ereignete sich mit einer Lokalmagnitude von ML=5,4 (Richter-Skala) das stärkste Erdbeben in Baden-Württemberg seit 1978 (Albstadt, ML=5,7). Das Epizentrum wurde bei Waldkirch am Kandel im Schwarzwald lokalisiert, etwa 15 km östlich der Hauptrandverwerfung des südlichen Oberrheingrabens. Im Rahmen der hier präsentierten Diplomarbeit (BENN, 2006) wurden das Waldkirchbeben und seine Nachbeben umfassend seismologisch untersucht. Die Datengrundlage dafür stellten die Aufzeichnungen des permanenten Seismometer-Stationsnetzes dar, welches vom Landeserdbebendienst im Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB, Abteilung 9 im Regierungspräsidium Freiburg) betrieben wird. Zusätzlich standen Daten von insgesamt 17 temporär installierten Seismometern zur Verfügung. Diese wurden innerhalb von zwei Tagen nach dem Hauptbeben von der Deutschen Task Force Erdbeben / Geoforschungszentrum Potsdam, dem Seismologischen Zentralobservatorium Gräfenberg der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dem Institut für Geophysik der Universität Stuttgart und dem LGRB aufgestellt, und konnten so die Nachbebentätigkeit registrieren. Insgesamt war damit eine außergewöhnlich gute Datengrundlage gegeben. Die Diplomarbeit wurde von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vergeben und am LGRB bearbeitet.